Entstehung der SimRC-Idee
Die Grundidee entsteht: reale Modellfahrzeuge sollen mit einer Simulatorumgebung verbunden werden.
Projektstart
Die ursprüngliche SimRC-Idee entstand im Sommer 2025. Seit Januar 2026 wird sie als reales Entwicklungsprojekt aufgebaut, beginnend mit einem Prototyp im Maßstab 1:7.
Die Grundidee entsteht: reale Modellfahrzeuge sollen mit einer Simulatorumgebung verbunden werden.
ProjektstartStart der konkreten Konstruktion und des Aufbaus des ersten Prototyps im Maßstab 1:7.
PrototypDas Chassis des 1:7-Prototyps ist fertiggestellt und bildet die mechanische Grundlage für die weiteren Integrationen.
PrototypIntegration und Entwicklung der zentralen Systembereiche: Elektronik, Funkkommunikation, Fahrzeugsteuerung, Sensorik, Telemetrie, FPV, Force-Feedback, eigene Software und eigene Hauptplatine.
TechnologieDer 1:7-Prototyp ist erstmals als Gesamtsystem fahrfähig und funktionsfähig.
PrototypDer fahrfähige 1:7-Prototyp ist aktuell die reale Entwicklungsplattform von SimRC GP. An ihm werden Fahrzeugsteuerung, Funkkommunikation, FPV, Telemetrie, Sensorik, Force-Feedback, eigene Software und die eigene Steuerungsplatine weiterentwickelt. Der Prototyp bildet damit die technische Grundlage für spätere Tests mit mehreren Fahrzeugen.
EntwicklungAls nächster Schritt soll ein Testbetrieb mit ungefähr 4-6 prototypähnlichen 1:7-Fahrzeugen aufgebaut werden. Damit wird geprüft, ob mehrere Fahrzeuge zuverlässig gleichzeitig betrieben werden können und ob SimRC GP unter rennähnlichen Bedingungen funktioniert. Der Fokus liegt auf Funk, Software, Simulatorsteuerung, Telemetrie, FPV, Force-Feedback, Organisation und den ersten Abläufen für Training, Qualifying und Rennen.
TestbetriebDer Testbetrieb soll zeigen, ob Funk, Software, Simulatorsteuerung, Rückmeldung, Telemetrie und Organisation auch unter realen Rennbedingungen belastbar funktionieren. Dabei sollen Themen wie paralleler Fahrzeugbetrieb, Fahrersicht, Datenübertragung, mögliche Rennleitung, Safety-Car-/Gelbphasen und technische Zuverlässigkeit praktisch bewertet werden.
RennbetriebWenn der Testbetrieb erfolgreich funktioniert, soll gemeinsam mit interessierten Teams ein technisches und sportliches Reglement entstehen. Die vorhandenen Regeln sind eine Grundlage, aber noch kein endgültig verabschiedetes Reglement. Ziel ist ein Rahmen, der die Simulatorsteuerung realer Fahrzeuge, Trainings, Qualifying, Rennen, Boxenstopps, Reifenstrategien, sportliche Strafen und eine sinnvolle Begrenzung elektronischer Fahrhilfen beschreibt. Damit Teams ihre Entwicklung planen können, sollen technische Schnittstellen, Verantwortlichkeiten und zulässige Entwicklungsspielräume nachvollziehbar dokumentiert werden. Interessierte Teams können ihre Erfahrungen und Anforderungen bereits in die Ausarbeitung einbringen.
RennserieSimRC GP soll Fahrleistung und technische Entwicklung in einer Rennserie verbinden. Teams sollen ihre Fahrzeuge innerhalb eines gemeinsamen Reglements selbst entwickeln, bauen und anhand der Erfahrungen auf der Strecke verbessern. Welche Bereiche frei entwickelt und welche Schnittstellen vereinheitlicht werden, wird im technischen Reglement festgelegt. Vorgesehen sind mindestens zwei Fahrer, ein Teamchef und eine technisch verantwortliche Person pro Team. Weitere Mitglieder können beispielsweise Konstruktion, Mechanik, Elektronik, Software oder Datenanalyse übernehmen. Auch gemeinsame Teams aus Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Motorsportbegeisterten sind denkbar.
Team-EngineeringAls Saisonziel sind acht bis zehn Rennen pro Jahr vorgesehen. Jedes Team soll mit zwei Startplätzen antreten. Zum geplanten Rennwochenende gehören Training, Qualifying und Rennen; Boxenstopps, Reifenstrategien und technische Weiterentwicklung sollen den Wettbewerb mitprägen. Dauer, Ablauf und konkrete Regeln werden gemeinsam mit interessierten Teams ausgearbeitet und im Testbetrieb überprüft. Ein Saisonbeginn, Austragungsorte und ein verbindlicher Rennkalender stehen noch nicht fest.
Sportliches KonzeptDie erste Rennserie soll mit speziell entwickelten 1:5-Fahrzeugen und mindestens vier Teams mit je zwei Startplätzen beginnen. Das entspricht mindestens acht Startplätzen. Langfristig ist ein Ausbau auf acht bis zehn Teams denkbar. Voraussetzung sind ausreichend einsatzbereite Teams und Fahrzeuge, ein erprobter Mehrfahrzeugbetrieb, ein abgestimmtes Reglement sowie eine tragfähige Organisation und Finanzierung. Der geplante 1:7-Testbetrieb mit vier bis sechs Fahrzeugen ist ein Entwicklungsschritt und ersetzt noch nicht den Nachweis für das spätere vollständige Starterfeld.
RennserieNoch weiter in der Zukunft ist eine Übertragung des Konzepts auf deutlich größere und technisch ambitioniertere 1:3-Fahrzeuge mit Hybridantrieb denkbar. Das ist ausschließlich eine langfristige Vision und keine beschlossene Fahrzeugklasse, kein bestätigter Bestandteil der ersten Rennserie und kein laufendes Entwicklungsprojekt.
Zukunft